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In Honig eingelegte Walnüsse
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Walnüsse in Honig einlegen

Alle Nüsse, so auch Walnüsse, sind besonders wertvolle Lebensmittel. Der Eiweißanteil von Walnüssen beträgt bis zu 16 Prozent. Neben Magnesium, Eisen, Phosphor, Calcium und den Vitaminen C, B1, B2 und B3 sowie Vitamin A haben Walnüssen den höchsten Gehalt an Linolensäure, einer besonders gesunden Omega-3-Fettsäure. Auch Bienenhonig hat viele gute Eigenschaften. In Kombination sind Nüsse und Honig ein absolutes Powerpaket und eine unschlagbare Leckerei. Das Aroma des Honigs hebt das Aroma knackiger Walnüsse noch zusätzlich hervor.

Honignüsse schmecken nicht nur in stimmungsvollen Zeiten wie im Advent. Sie sind eine Bereicherung für jedes Frühstück und wirken am Beginn des Tages auch gleich noch als natürliche Stimmungsaufheller. Sie passen zu Joghurt und Obstsalat und sind ein ebenso leckerer Brotaufstrich.

Rezept für Honignüsse

Honignüsse lassen sich schnell und einfach selbst herstellen. Für die Zubereitung braucht man kaum länger als 20 Minuten. Für den Honig wählen Sie am besten eine flüssige Sorte. Geeignete Sorten sind beispielsweise einheimische Blütenhonige, aber auch reiner Lindenblüten- odere Akazienhonig*. Den besten Honig gibt es natürlich beim Imker direkt.

Das klassische Mischverhältnis für Honignüsse liegt bei zwei Anteilen Honig und einem Anteil Nusskerne (2:1). Auf ein Kilogramm Honig kommen also 500 Gramm Walnüsse. Je nach Gusto kann das Mischverhältnis auch variiert werden.

Zubereitung

1) Die Walnusskerne grob hacken oder einfach manuell in kleinere Teile zerbrechen und im Anschluss mit dem klaren Honig gut vermischen.

2) Die Masse wird dann in hübsche Schraubgläser gefüllt und gut verschlossen. Achten Sie dabei darauf, dass alle Nüsse vollständig mit Honig bedeckt sein müssen.

3) Die Gläser werden nun an einem dunklen und trockenen Ort gelagert. Nach ein paar Tagen sollten die Gläser gewendet werden, damit sich die Nüsse gut im Honig verteilen und nicht nach oben steigen. Der Prozess wird mehrmals wiederholt. Nach und nach nehmen die Nüsse den Honig auf und bleiben an ihrem Platz. Dieser Vorgang dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen.

Varianten und kleine Tricks

Die Nüsse können auch sehr fein gehackt oder sogar gemahlen werden. Optisch sehr ansprechend ist es, wenn man ganze Nusshälften* verarbeitet.

Wenn die Nüsse vorher leicht angeröstet werden, intensiviert sich ihr Geschmack noch zusätzlich. Man gibt sie dafür ohne Fett in eine geeignete Pfanne und bräunt sie bei mittlerer Hitze etwa 2 bis 3 Minuten.

Neben den Nüssen könne auch Trockenfrüchte wie Feigen*, Rosinen oder Aprikosen mit in der Masse verarbeitet werden.

Ein bis zwei Esslöffel Rum oder Cognac verfeinern das Rezept ebenfalls.

Neben Walnüssen eignen sich für dieses Rezept auch Haselnüsse, Pinienkerne*, Mandeln oder Cashewkerne.

Honig-Walnüsse oder ein ähnliches Rezept sind ein wunderbares Mitbringsel oder Geschenk, sowohl in optischer als auch in geschmacklicher Hinsicht.