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Juglans regia

Kleiner WalnussbaumJuglans regia - Jungpflanze

So pflanzen Sie den Nussbaum richtig

Der Walnussbaum erreicht im Laufe der Jahre eine stattliche Grösse. Dieser Punkt sollte vor dem Kauf und dem Pflanzen unbedingt beachtet werden. Nicht zuletzt ist er gerade wegen seiner prachtvollen Grösse so ein schönes Gewächs. Glück hat, wer viel Platz im Garten zur Verfügung hat und an eine geeignete Stelle den Baum pflanzen möchte. Er gehört zu den Lichtbaumarten und entwickelt sich prächtig, solange ihm freier Lichteinfall zur Verfügung steht. Im Schatten fühlt sich der Walnussbaum dagegen gar nicht wohl und wird seinen Besitzer mit schlechtem Wuchs und schwacher Nussernte strafen. In der Sonne entwickelt er sich schon in wenigen Jahren zu einem angenehmen Schattenspender, unter dem sich herrliche Stunden verbringen lassen. Ausreichender Platz ist also die wichtigste Voraussetzung für die Pflanzung eines jungen Walnussbaumes.

Der Boden

Ein Walnuss-Baum ist langlebig und anspruchslos. Die Walnuss gedeiht in verschiedenen Böden und unterschiedlich beschaffenen Landschaften. Am besten fühlt er sich in feuchten, leicht sandigen und tiefgründigen Böden. Staunässe, schlecht belüftete sowie zu sandige Böden tun dem Baum nicht gut: Die Walnuss wächst viel zu langsam und trägt nicht viel. Leicht saure bis neutrale Böden sind optimal, doch auch alkalische Böden verträgt der Walnussbaum ebenfalls gut. Der Grundwasserspiegel darf ausserdem nicht höher als 1,5 m liegen.

An relativ trockenen Orten soll für regelmässiges Giessen gesorgt werden. Der Hobby-Gärtner ist gut beraten, auf die Nachbarsgrundstücke einen aufmerksamen Blick zu werfen: Sind dort einer oder mehrere Walnussbäume zu sehen, wird sich die Walnuss auch in seinem Garten vermutlich wohl fühlen. Übrigens ist durch die Präsenz von weiteren Walnussbäumen in der Umgebung auch das Bestäubungs-Problem gelöst, denn bei einigen Walnussbaum-Sorten öffnen sich die weiblichen und männlichen Blüten nicht gleichzeitig. Alternativ kann der Gärtner selbst gleich zwei oder drei Bäumchen setzen und zwar in einem gehörigen Abstand von 10-15 m zueinander.

Der raumgreifende Baum

Die Walnuss braucht Platz, denn aus einem schmächtigen Pflänzchen wird in einigen Jahren ein stattlicher Baum. Bei der Suche nach dem geeigneten Ort ist ausserdem zu bedenken, dass nur ein Baum, der ausreichend Sonne tanken kann, auch eine reiche Ernte bringt. Die Walnuss im besten Alter, mit 30-40 Jahren, entwickelt eine Baumkrone mit dem Durchmesser von 8 bis 12 m, je nach der Bodenqualität und der Sorte. Ausserdem duldet dieser Baum keine Konkurrenz: Durch das in seinen Wurzeln und Blättern enthaltene Gift Juglon unterdrückt die Walnuss das Wachstum von ihren Baum-Nachbarn.

Beim Pflanzen ist auch auf die gewisse Entfernung zum Haus, Garage oder Carport zu achten, denn die weit verzweigten Wurzeln können die Fundamente beschädigen.

Pflanzzeit

Grundsätzlich kann ein veredelter Walnussbaum vom Frühjahr über den ganzen Sommer hinweg und bis in die Herbstmonate hinein gepflanzt werden. Generell gilt es: Um jegliche Frostschäden zu vermeiden, ist am liebsten nicht vor Mitte April zu pflanzen. Je südlicher Ihr Grundstück liegt, desto früher dürfen Sie mit dem Pflanzen anfangen. Noch besser ist es, das junge Bäumchen im Herbst zu setzen, dann bekommt es nämlich Zeit, über Winter ein verzweigtes Wurzelsystem zu bilden.

Planung

Geht es um einen tiefgründigen Boden, wird für nicht veredelte Sämlinge mit der Fläche von 15 x 15 m gerechnet. Bei minderwertigen Böden und veredelten Sorten reichen Flächen von 10 x 10 m. In einer gewerbemäßig betriebenen Plantage sind 8 x 8 m üblich.

Beim Pflanzen auf einem Privatgrundstück sind die Regelungen für Mindestabstände zum Nachbargarten zu beachten, diese fallen je nach dem Bundesland unterschiedlich aus. Oft gilt für veredelte Walnussbäume 4 m, für unveredelte – 8 m. Übrigens können auch diese an sich legale Abstände einmal zum Nachbarstreit führen, nämlich wenn der Baum seinen Standraum überschreitet. Zwar wächst ein Walnussbaum recht langsam, so dass er eventuell erst in 50 Jahren seine Früchte und Laub auf das Nachbarstück abwirft – doch wozu einen Konflikt an eigene Kinder und Enkelkinder vererben, wenn sich dieser von vornherein vermeiden lässt? Setzen Sie also Ihr Bäumchen, wenn möglich, noch ein Paar Meter weiter vom Zaun weg.

Denken Sie daran, dass ein Walnussbaum erst in 60 bis 80 Jahren mit seinem Wachstum fertig ist. Ein veredelter Baum kann bis zu 80 Jahren alt werden, ein unveredelter lebt sogar doppelt so lange.

Pflanzloch

Der umliegende Erdboden sollte gut beschaffen sein, sodass die Wurzeln hier gut anwachsen können. Der Boden rund um das Pflanzloch ist gründlich zu lockern. Das Pflanzloch für den Walnussbaum selbst soll mindestens 1 Quadratmeter groß und 50 Zentimeter tief sein.

Reichern Sie die Pflanzerde mit Kompost ein und mischen Sie noch bis zu 2 Kilogramm Langzeitdünger dazu. Auch Hornspäne* eignen sich als natürlicher Langzeitdünger hervorragend. Die wertvollen Nährstoffe unterstützen den Walnussbaum in der Phase beim Anwachsen. Nachdem der Baum gerade im Pflanzloch steht, wird dieses mit Erde aufgefüllt und zwischenzeitlich immer gut angegossen. Die Erde gut festtreten und wieder wässern.

Um dem jungen Baum guten Halt zu verleihen, kann jetzt ein Pflock in die Erde geschlagen werden. Dann wird er Baum locker an den Pflock gebunden und hat somit für die nächsten Jahre einen effektiven Schutz, bei starken Winden nicht umzufallen. In den ersten Tagen nach dem Pflanzen benötigt der junge Baum viel Wasser. Tägliches Giessen ist notwendig, damit er nicht abstirbt.

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